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Zuckerentzug Tag 10

Tag zehn der zuckerfreien Zeit, wie es in dem Online-Kurs genannt wird. Mit zuckerfrei sind nicht nur offensichtliche Zucker gemeint, sondern auch alle anderen, versteckten zugesetzten Zucker mit den hundert anderen Namen wie Maltodextrin, Glukose-Fruktose-Sirup… Auch in Brot befindet sich meist zugesetzter Zucker und glutenhaltiges Mehl triggert Süßhunger. Also lasse ich auch das.

Esse Gemüse, vollwertiges Pseudogetreide wie Quinoa und Amaranth, Hülsenfrüchte und Ziegenmilchjoghurt oder Feta, trinke Wasser und Kräutertee. Befinde mich immer noch im Entzug, d.h. ich habe komische Krämpfe, Kälteschauer, Schwindel, Konzentrationsschwächen…

Auf der anderen Seite verzeichne ich erste Erfolge. Seit Tagen schlafe ich so gut wie lange nicht mehr. Ich schlafe nahezu sieben Stunden tief, die Träume sind rege und inhaltsreich. War dreimal im Fitnessstudio und habe Ausdauer- und Krafttraining gemacht. Ich bin ausgeglichener und manche Zipperlein beruhigen sich. Die anfänglichen sehr unangenehmen Kopfschmerzen sind weg.

Mein Mann steht mir sehr zur Seite, ermutigt mich und kocht ab und an ein passendes Essen für mich. Das war nicht immer so. Er hat immer auf sich geachtet, nicht geraucht oder getrunken, ist sportlich und mit einer Schwankung von höchstens zwei bis drei Kilogramm ein gutes Gewicht gehalten. Wenn es etwas zu viel wurde,  hat er einfach weniger gegessen. So sagte er früher meist, ich solle es doch so machen wie er. Das ist ja das Problem: Das kann ich nicht. Über die Jahre hat er es verstanden und unterstützt mich. Eine gute Ehe ist etwas Wunderbares!

Manche Termine nehme ich wieder wahr und verschiebe sie nicht mehr. Ich denke viel über die Seele nach, wie es sich mit ihr nach dem Tode verhält und auch über das Sterben. In diesen Zusammenhängen wird viel von der Seele gesprochen. Was ist mit unseren anderen Körpern? Ist mein Geschriebenes von vorgestern haltbar?

In den nächsten Tagen werde ich darüber schreiben. Das ist nicht leicht. Bei diesen Themen können es meiner Ansicht nach nur Annäherungen sein. Es gibt so viele, die meinen, sich im Besitz der Wahrheit zu befinden. Leider! Wenn die Menschen doch nur ihre Erfahrungen und ihren Zugang zu diesen Fragen teilen könnten, ohne andere ins Unrecht zu setzen. Ich wiederhole es: Wie es sich genau verhält, ist nicht sagbar. Etwas auf die Ebene der Sprache herunterzubrechen, bedeutet immer eine Einschränkung.

Streite ich mich um des Kaisers Bart? Ist es müßig, sich über diese Begriffe Gedanken zu machen? Vielleicht. Ich bin so frei, es demnächst weiter zu vertiefen, um es dann wieder loszulassen. Auch jede spirituelle Person hat ihre persönliche Vorlieben.

 

 

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