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Peinlich, peinlich…

Ich muss es hier auf die Schnelle los werden. Manchmal kommt es zu Peinlichkeiten im Leben. Heute ist es zu einer Peinlichkeit bei mir gekommen. Am frühen Morgen schrieb ich die vorherigen Artikel über „Angst vor Krankheiten“. Am Morgen war es noch ein Artikel, jetzt am Abend sind es zwei.

In meinem Kopf war der Artikel fertig. Im Blog nicht. Und ausgerechnet zu diesem Artikel versende ich am Morgen einen Link und erzähle von diesem meinem neuen Blog. Ich erhielt zwei im Verhältnis noch sehr höfliche, kryptische Foto-Reaktionen.

Als mir klar wurde, warum, war es mir sehr peinlich und mich überfiel große Scham. Puh! Ausgerechnet!

Wie konnte das passieren? Zuwenig Glukose im Hirn wegen des Zuckerentzugs? Ein typischer Fall von Selbstsabotage? Keine Ahnung!

Und gestern? War auch so eine Situation. Da habe ich unfeinfühlig reagiert, indem ich nicht bemerkt habe, dass ich an einen extrem gestressten Menschen – nicht mein Mann – besser kein Wort richten sollte, da jedes Wort zu viel ist… Eigentlich fühle ich das. Aber gestern wie auch heute war alles irgendwie verdreht. Immerhin habe ich in meiner Praxis gute Arbeit geleistet.

Man kann das Geschehene nicht ungeschehen machen. Aber man kann versuchen, es nicht zu verschlimmern. Die gestresste Person werde ich in Ruhe lassen, die Lacher sind verdient. Ganz recht!

Aber mein armer Blog, er hat das nicht verdient. Ich habe die Artikel überarbeitet. Hoffentlich sind sie jetzt ein wenig besser. Dinge passieren. Wenn es einem auffällt, kann man es korrigieren. Und sich mit Selbstliebe annehmen und den Humor in der Situation sehen. Manchmal menschelt es eben zutiefst! Um mit Wilhelm Busch zu schließen: „Allein, wozu das peinliche Gegrübel? Was sichtbar bleibt, ist immerhin nicht übel.“

 

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